Beihilfe

Information für Beihilfeberechtigte des Bundes

Seit dem 01.06.2017 hat sich die Zuständigkeit der Beihilfebearbeitung vom BADV zum Bundesverwaltungsamt (BVA) als Oberbehörde des Bundesministeriums des Inneren (BMI) verlagert.
Die Bearbeitung findet aber weiterhin wie gewohnt durch die bekannten Festsetzer statt, denn die handelnden Personen bleiben weiterhin zuständig und die für uns zuständigen Dienstorte bleiben ebenfalls.
Es handelt sich um eine weitere Aufgabenverlagerung mit dem Personal. Allerdings sind die Anschriften entsprechend anzupassen.

Für Düsseldorf lautet die neue Anschrift:
Bundesverwaltungsamt
Dienstleistungszentrum
Beihilfestelle Düsseldorf
Referat B II 2
Postfach 30 10 54
40410 Düsseldorf

Für Stuttgart lautet die neue Adresse:
Bundesverwaltungsamt
Dienstleistungszentrum
Beihilfestelle Stuttgart
Referat B I 5
Postfach 10 52 61
70045 Stuttgart

Für Sie als Empfänger/Empfängerin von Beihilfe wird sich zunächst nichts ändern. Sie selbst brauchen nichts zu veranlassen.

Bei Fragen zur Beihilfe und beim Ausfüllen der Beihilfeanträge

Sollten Sie aufgrund von persönlichen Einschränkungen nicht in der Lage sein, die Anträge selbst zu befüllen, die Belege richtig beizufügen und den Antrag (inklusive aller Belege) abzusenden, dann wenden Sie sich bitte an KERH-Ahrweiler@web.de (Email schreiben)

Zum Nachlesen:
Hier die aktualisierte Version der Bundesbeihilfeverordnung:
>> Bundesbeihilfeverordnung [führt auf die Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbrauchserschutz]
>> Beihilfeinformation zur siebten Verordnung [212 KB]

Beihilfe-Anträge:

>> Antrag auf Beihilfe (kurz) [1.052 KB]

>> Antrag auf Beihilfe (lang) [1.320 KB]

Diese Anträge können sowohl von Soldaten (für Familienangehörige), als auch von Versorgungsempfängern genutzt werden.
Sollten andere Vordrucke benötigt werden, so können Sie über die Homepage des Dienstleistungszentrums (DLZ) des BVA abgerufen werden. Diese Seite ist zu erreichen über nachstehendem Link:
>>Vordrucke rund um die Beihilfe

Wir empfehlen grundsätzlich nur die „neuen“ Vordrucke zu nutzen, um ggf. Schwierigkeiten zu vermeiden.
>> Handreichung zur Nutzung von Beihilfeanträgen [928 KB]

Verjährung von Beihilfeansprüchen

Eine Beihilfe wird nur gewährt, wenn der Beihilfeberechtigte sie innerhalb eines Jahres nach Entstehen der Aufwendungen oder der ersten Ausstellung der Rechnung beantragt hat. Ansprüche, die nach Ablauf der Jahresfrist geltend gemacht werden, sind erloschen.
Bei Versäumnis dieser Frist ist aber die „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ möglich, wenn jemand ohne Verschulden verhindert war. Ein Antrag auf „Wiedereinsetzung“ ist innerhalb von zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen. Eine Beihilfe wird zudem nur gewährt, wenn die mit dem Antrag geltend gemachten tatsächlichen Aufwendungen insgesamt mehr als 200,00 Euro betragen. Die Festsetzungsstelle kann bei drohender Verjährung oder zur Vermeidung anderer unbilliger Härten Ausnahmen zulassen.

 

Zur Info, weil wir alle vllt mal davon betroffen sein werden:

Implantate (zum öffnen bitte anklicken)

 

Grundsätzlich zahlt die Beihilfe auch dann, wenn ein Implantat nötig ist. Zu diesen beihilfefähigen Aufwendungen zählen nicht nur das Implantat selbst, sondern alle dazu erforderlichen Behandlungen wie zum Beispiel das Entfernen eines anderen Zahns oder der Aufbau von Kieferknochen.

Allerdings muss auch für ein Implantat eine medizinische Notwendigkeit vom Zahnarzt festgestellt werden. Grundsätzlich muss das Implantat zur Wiederherstellung der Kaufähigkeit des Patienten nötig sein. Nach größeren Kiefer- oder Gesichtsoperationen, die zum Beispiel wegen Erkrankungen oder Unfällen durchgeführt wurden, sind Implantate als beihilfefähig anerkannt. Hier gibt es keine gesetzliche Höchstzahl an beihilfefähigen Implantaten. Allerdings muss der Zahnarzt genau darlegen, warum die geplante Anzahl notwendig ist.

Sollen Implantate in einen gebisslosen Ober- oder Unterkiefer gesetzt werden, dann ist die Anzahl auf vier Implantate je Kiefer begrenzt. Schon vorhandene werden mitgezählt. Das bedeutet, dass pro Kiefer höchstens vier Implantate als Zahnersatz gezahlt werden. Will der Patient zum Bespiel im Alter alle Zähne statt mit Prothesen mit Implantaten ersetzen, muss er den Rest selbst zahlen.

Ist weder eine Operation, ein Unfall oder ein komplett gebissloser Kiefer Ursache für das geplante Implantat, dann übernimmt die Beihilfe nur zwei Implantate pro Kiefer. Allerdings muss der Zahnarzt auch hier begründen, warum diese zur Wiederherstellung der Kaufähigkeit nötig sind.